Analog ist mehr als nur LPs

Heute haben die Damen beim Zollamt in Bremen große Augen gemacht. Magnetbänder sind ja eigentlich ein Ding der Vergangenheit und nur noch wenige Fans verwenden die analoge Technik, die damals so schnell von der klanglich viel schlechteren Compact Cassette verdrängt wurde. Als Werkauftrag für einen echten Fan des guten Klanges haben wir heute vier Bandspulen erhalten. Darauf befinden sich Masterbandkopien von Patricia Barbers Erfolgsalben „Café Blue“ und „Nightclub“ mit 15 Zoll pro Sekunde Bandgeschwindigkeit auf Metallspulen.

Masterbandkopien auf analogem Tonband

Mangels Bandmaschine können wir einfach nur aus Erfahrung behaupten, dass dies wohl das ultimative Klangerlebnis sein wird.

Wer sich einen solchen Traum ebenfalls erfüllen möchte, der sende uns bitte eine E-Mail. Bei entsprechenden Anfragen kann man das Label vielleicht davon überzeugen noch ein paar Bänder in Auftrag zu geben.

Schwergewicht mit schicken Füßen

MA 8900 mit Quadraspire QPlus-Reference Fußset

Eigentlich darf das gar nicht funktionieren. Ein großer und schwerer Vollverstärker mit dicken Gummifüßen, der zu dem noch auf einer mordsschweren Steinplatte steht, die wiederum auf vier massiven Messing-Spikes ruht, darf gar nicht auf dazwischen gesetzte Quadraspire-QPlus-Füße reagieren. Tut er aber. Und zwar sehr deutlich. Das gesamte Klangbild wird luftiger und Instrumente deutlicher ortbar. Der Bass reagiert deutlich und zuvor oftmals undefinierte, tiefe Frequenzen teilen sich plötzlich in klar differenzierte Bass-Töne auf. Am heftigsten ist jedoch, dass man den Eindruck hat, der gemütliche Mac wäre endlich richtig bei der Sache und blickt auf einmal mit viel wacheren blauen Augen auf das Musikgeschehen. So als hätte er nur darauf gewartet, dass es endlich zur Pediküre geht. – Sie halten das alles für haltlose Prosa? Der Besitzer des obigen Macs hat auch nicht damit gerechnet, dass er den Füßen ein neues zu Hause geben möchte. Trauen Sie sich das auszuprobieren! Voraussetzung ist nur ein stabiler Untergrund. Der Händler Ihres Vertrauens besorgt Ihnen gerne Demo-Sets.

Jennifer Warnes – Famous Blue Raincoat als Crystal Disc

Seit vielen Jahren geistern immer wieder Gerüchte über unglaublich teure Spezial-CDs aus Japan durch die Medien. Gemeint sind Crystal Discs, hierzulande gelegentlich auch als Glas-CD bezeichnet. Bei diesen Sonderproduktionen wird nicht mit einem Pressstempel heißes Polycarbonat geformt, sondern eine hochpräzise geschliffene Glasscheibe mit Pits und Lands beschichtet und dann vergoldet. Unglücklicherweise ist die Fertigung nur von Hand möglich und dauert zudem noch lange. STEREO-Autor Matthias Böde führt bei seinen Workshops gerne eine solche Crystal Disc des Albums Scotty Wright – Saint Mic vor, welches an sich schon kolossal klingt.

Nun wird auch das berühmte Album Jennifer Warnes – Famous Blue Raincoat in einer limitierten Auflage von 100 Stück als Crystal Disc gefertigt. Jan Sieveking selbst hat sich die Nummer 42 – die Antwort auf alles! – gesichert.

Preislich bewegt man sich bei einer Crystal Disc bei € 1.600,- pro Stück inkl. Verzollung und Umsatzsteuer. Bei Interesse an Scotty oder Jenny bitte direkt Jan Sieveking im Hause Sieveking Sound ansprechen und mit Lieferzeiten rechnen.

Neuheiten auf der HIGH END

Pünktlich zur HIGH END hat Verity Audio sein neues Lautsprechermodell „Otello“ fertiggestellt – und wir werden es in Raum F122 (Atrium 4) vorführen! Vom gleichen Hersteller erwartet Sie ebendort noch eine große Überraschung! Ebenfalls mit im Gepäck und im gleichen Raum zu hören: FLS1, FLS4 und FLS10 von Audia Flight. Wer mit HIFIMANs elektrostatischem Kopfhörersystem Shangri-La die „ultimative Hörerfahrung“ machen will, der ist in Halle 4 an Stand U07/V03 richtig aufgehoben.

Cardas Audio Iridium – Der neue Einstieg in die Cardas-Welt

Mit der Serie „Iridium“ hat der amerikanische Hersteller Cardas Audio jetzt einen neuen Einstieg in sein Kabel-Portfolio geschaffen. Die „Iridium“-Kabel sind die Nachfolger der enorm erfolgreichen „Microtwin“ und „Twinlink“-Serien, die außergewöhnliche Klangqualität zum verhältnismäßig niedrigen Preis boten. „Iridium“ setzt hier an und bietet dabei eine qualitative Weiterentwicklung.

Die neue Reihe basiert auf der Technologie der „Cross“-Kabel. Verwendet werden vier Innenleiterbündel aus einzeln lackierten und im Goldenen Schnitt angeordneten Litzen, die gegenläufig verseilt sind. Zur Positionierung wird PFA-Band mit Kohlenstoffimprägnierung verwendet, ein Spiralkabel dient als zusätzliche Schirmung. Die Verwendung einer TPE-Ummantelung macht das Kabel sehr flexibel.

Ein „Iridium“ ist ein warm und natürlich spielendes Kabel mit trockenem, nicht üppigem Bass. Damit folgt es dem klassischen Cardas-Ideal. Die Musik entfaltet sich auf einer breiten Bühne. Die nebeneinander plazierten Instrumente sind klar hörbar, Stimmen klingen angenehm, der Hochton ist leicht zurückgenommen und dadurch auch bei schlechten Aufnahmen gut zu ertragen.

Kabel der „Iridium“-Serie sind derzeit in der Interconnect-, Phono– und Speaker-Variante erhältlich. Wie alle Cardas-Kabel werden auch sie von Hand individuell, auf den speziellen Kundenwunsch hin von Hand in Bandon, Oregon (USA) gefertigt und nach Deutschland eingeflogen.

Nah am Flaggschiff: der HIFIMAN Edition X

Nah am Flaggschiff: der HIFIMAN Edition X

Für das Magazin Fidelity hat Harald Wittig den kleinen Bruder des HIFIMAN HE1000, den Edition X unter die Lupe genommen.

Schon mit dem ersten Teststück, der Living-Stereo-Aufnahme des Sibelius-Violinkonzerts mit dem Jahrtausend-Violinisten Jascha Heifetz, machen die Testerohren Stielaugen: Die Raumdarstellung des HEX besticht in einer Breite und Tiefe, wie sie nur Spitzenkopfhörern zu eigen ist. Dabei hat der Hörer das Gefühl, inmitten des Klangs zu sein: Die Schallereignisse scheinen um den Kopf zu schweben und nicht am Schädel zu kleben. Dieses Kunststück gelingt dem HEX ohne jede Präsenzbereichtsanhebung.

Den ganzen Test gibt’s hier.

HiFiMAN-Ankündigung: EF1000

Der brandneue HiFiMAN HE1000 bekommt – wie soll es anders sein – von seinen Entwicklern einen passenden Verstärker an die Seite gestellt. Das Vorserienmodell hängt zwar derzeit noch im Zoll fest, aber wir hoffen, den EF1000 spätestens am Wochenende in München vorführen zu können. Drücken Sie uns und sich die Daumen! Bis dahin gibt’s schon mal was zum Gucken und Lesen:

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