Verity Audio bei Dinew High Fidelity, Hannover

Manchmal erinnert Rostislaw Dinew in seinem Studio in der Knochenhauer Straße in Hannover an einen kleinen Buddha. Er sitzt in seinem Sessel und hört Musik. Mal Garagenrock und mal Klassik. Manchmal auch alten Jazz. Und dafür hat er jetzt ein neues Spielzeug bei sich: eine Verity Audio Otello in der Ausführung Makore. Diese funktioniert erstaunlich gut in seinem halligen Studio, und das schon nach wenigen Stunden Betrieb. Da Rosty jedoch über die Jahre viele Leonore verkauft hat, weiß er natürlich, dass eine Verity mit zunehmender Spielzeit immer freier wird und freut sich, der Einspielphase beizuwohnen. Sie wollen mithören? Kein Problem, Rosty freut sich über Ihren Besuch bei Dinew High Fidelity!

Das waren die Norddeutsche HiFi-Tage 2018

Die Norddeutschen HiFi-Tage liegen hinter uns, wir haben einen Sprinter voll mit CDs, Akustik-Paneelen und HiFi-Spielzeug zurück nach Bremen gefahren und beschäftigen uns nun damit, alles wieder zu verstauen. Die Messe war, wie auch schon in den Vorjahren, gut besucht und ein paar Clevere besuchten uns tatsächlich schon am Morgen im dritten Stock  – wohlwissend, dass hier später nur noch ein schweres Durchkommen ist.

In diesem Jahr haben wir die neue Verity Audio Otello gespielt. Angetrieben vom ebenfalls noch neuen Audia Flight FLS 10 Vollverstärker, der in Schwarz fast noch besser aussieht als in Silber. Natürlich mit Cardas verkabelt und auf einem Quadraspire X-Reference Rack. Wie immer war der Raum ziemlich schwierig, da in der Grundfläche fast quadratisch und hinten links mit vier bodentiefen Glaspaneeln versehen, die zu reichlich Nachhall der nackten Wände beitragen. Am ersten Tag hatte ich mich für eine „asketische“ Aufstellung entschieden. Der Lautsprecher weit weg von den Seiten- und Rückwänden mit Diffusoren an den Seiten. Das Klangbild war sehr transparent und artikuliert mit einer Bühne nach vorne und Sängern, die vor den Lautsprechern standen. In dieser Kombination war der Bass zwar trocken und sehr präzise, aber eben auch schlank. Genau das bemängelten viele Zuhörer. „Sehr schön, aber irgendwie nicht so richtig warm“ war dann die Meinung, bei der Wärme mit kräftigem Bass assoziiert wird. Am Samstagabend dann der Umbau. Die Lautsprecher weiter nach hinten, deutlich weiter an die Seitenwände heran und stark eingewinkelt. Im Ergebnis ein kräftiger Bass und eine sehr breite Bühne mit Tiefenstaffelung, aber einem Klangbild hinter der Lautsprecherebene. Die seitlichen Diffusoren wanderten nach hinten, um eine noch breitere Bühne durch die verstärkte Reflektion der Seitenwände zu ermöglichen. Die fast schon logische Folge der Aktion am nächsten Tag: „Der spielt ja sehr schön, aber die Stimmen sind ja gar nicht mehr so plastisch wie gestern.“

Der einzige Trost für den Vorführer. In jedem, aber auch jedem zu Hause klingt es besser, als in diesem Hotelzimmer. Und dafür war es schon ganz gut.

 

Grammy für Manfred Honeck und das Pittsburgh Symphony Orchestra

Für ihre Aufnahme von Shostakovich‘ 5. Sinfonie und Barbers Adagio erhielten Manfred Honeck und das Pittsburgh Symphony Orchestra bei der Grammy-Verleihung am 28. Januar gleich zwei der begehrten Auszeichnungen: für die beste Orchesterdarbietung und für die beste Abmischung eines Albums.

Herzlichen Glückwunsch an die Künstler und das Label Reference Recordings!

International Classical Music Award für Manfred Honeck

International Classical Music Award für Manfred Honeck

Manfred Honeck, seit 2008 Dirigent und Musikdirector des Pittsburgh Symphony Orchestras (PSO), wird mit dem International Classical Music Award (ICMA) 2018 als „Artist of the Year“ ausgezeichnet. Wir gratulieren!

Honeck äußert sich zu der Auszeichnung: „Es ist mir eine große Ehre, von international führenden Fachmedien mit diesem wichtigen Preis bedacht zu werden. Ich bin sehr dankbar, dass meine Arbeit auf diese Weise besonders geschätzt und ausgezeichnet wird.“

Das Orchester und sein Direktor haben bislang sieben Hybrid-SACDs beim audiophilen Label Reference Recordings herausgegeben:

  • Strauss – Don Juan, Death and Transfiguration, Till Eulenspiegel’s Merry Pranks (FR-707 SACD)
  • Symphony No. 8 & Janacek: Symphony Suite from Jenufa (FR-710 SACD)
  • Bruckner 4 (FR-713 SACD)
  • Beethoven – Symphony No 5 & No 7 (FR-718 SACD)
  • Tchaikovsky: Symphony No. 6 & Dvorak: Rusalka Fantasy (FR-720 SACD)
  • Richard Strauss – Elektra / Der Rosenkavalier (FR-722 SACD)
  • Shostakovich: Symphony No. 5 / Barber: Adagio (FR-724 SACD)