Reference Recordings: Heft-CDs in AUDIO und stereoplay

Die HiFi-Magazine AUDIO und stereoplay haben sich für die Ausgaben 1/2020 etwas Besonderes einfallen lassen. In Zusammenarbeit mit Reference Recordings veröffentlichen beide Magazine eine Heft-CD mit Titeln aus dem Programm des Labels.

„Part One“ erscheint in der AUDIO und enthält 13 Titel. Chefredakteur Andreas Eichelsdörfer schreibt dazu: „Ich verspreche Ihnen nicht zu viel, wenn ich behaupte, dass diese CD eine der besten ist, die es je auf einer AUDIO gab.“ Zu hören sind:

  • Mike Garson – Space Oddity
  • Blazing Redheads – Tribute To Dollar Brand
  • Reinaldo Brahn – Poe O Pe Na Estrada (Sincere Love)
  • Doug MacLeod – Ridge Runner
  • Fiona Boyes – One Rule For You
  • Clark Terry – Easy Does It
  • Frederick Fennell & Dallas Wind Symphony – Entry March Of The Boyars
  • Jerry Junkin & Dallas Winds – Fanfare For Full Fathom Five
  • Manfred Honeck & Pittsburgh Symphony Orchestra – Ludwig van Beethoven – Symphony Nr. 5 in C minor, op. 67 – Allegro con brio
  • Manfred Honeck & Pittsburgh Symphony Orchestra – Peter Tschaikowski – Symphony Nr. 6 in B minor, op. 74 „Pathétique“ – Allegro Molto Vivace
  • Keith Clark & Pacific Symphony Orchestra – Ottorino Respighi – S. Gregorio Magno
  • Thierry Fischer & Utah Symphony: Sergei Prokofjew – Lieutenant Kijé Suite – Romance
  • Virgil Fox – Johann Sebastian Bach – Air On A G String, BWV 1068

Part Two in der stereoplay hat eine nicht weniger beeindruckende Titelliste:

  • Fiona Boyes – Ember
  • Doug MacLeod – Who’s Driving The Bus
  • Lloyd Jones – Doing What It Takes
  • Mike Garson – All Blues (edit)
  • Dick Hyman – Back Up To Me
  • Dick Hyman Swing All Stars – You’re Driving Me Crazy
  • Jerry Junkins & Dallas Winds – John Williams – Imperial March
  • Varujan Kojian & Utah Symphony Orchestra – Hector Berlioz – Symphonie Fantastique – Marsch zum Richtplatz
  • Michael Stern & Kansas City Symphony – Gustav Holst – The Planets – Mars, The Bringer Of War
  • Keith Lockhart & Utah Symphony Orchestra – Sergei Rachmaninov – Symphonic Dances – Non Allegro
  • Manfred Honeck & Pittsburgh Symphony Orchestra – Antonin Dvorak – Rusalka Fantasy (edit)
  • Eiji Oue & Minnesota Orchestra – Nikolai Rimsky-Korsakov – Dance Of The Tumblers
  • Steven Smith & Richmond Symphony – Mason Bates – From Pent-Up Aching Rivers

Nutzen Sie doch die kommende Weihnachtszeit und verschaffen Sie sich mit diesen CDs selbst einen Eindruck von den hervorragenden Aufnahmen Keith O Johnsons, einem der wirklich Großen der HiFi-Welt.

GRAMMY-Nominierungen für Reference Recordings

Auch in diesem Jahr ist das Label Reference Recordings wieder mit mehreren Titeln für einen GRAMMY nominiert. Auf der Liste stehen:

RR-145 SACD – Jan Kraybill – The Orchestral Organ
Best Immersive Audio Album
Producer of the Year, Classical (Marina A. Ledin, Victor Ledin)
Best Classical Instrumental Solo


FR-733 SACD – Manfred Honeck & Pittsburgh Symphony Orchestra – Bruckner: Symphony No. 9
Best Engineered Album, Classical
Producer of the Year, Classical (Dirk Sobotka)
Best Orchestral Performance


RR-147 SACD – Hermitage Piano Trio – Rachmaninoff
Best Engineered Album, Classical
Producer of the Year, Classical (Marina A. Ledin, Victor Ledin)
Best Chamber Music / Small Ensemble Performance


FR-731 – The Divine Liturgy of St. John Chrysostom
Producer of the Year, Classical (Blanton Alspaugh)
Best Choral Performance


FR-732 – Steven Smith & Richmond Symphony – Bates: Children of Adam & Vaughan Williams: Dona Nobis Pacem
Producer of the Year, Classical (Marina A. Ledin, Victor Ledin)

Hong Kong AV Show 2019

Eigentlich ist die Hong Kong Messe jedes Jahr ein Pflichttermin für mich. In diesem Jahr war das Ticket bereits im März möglichst preisgünstig und ohne Rücktrittsrecht gebucht und das Hotel nur wenige Minuten zu Fuß vom Messezentrum ebenfalls. Wer konnte denn auch ahnen, dass es zu gigantischen Protesten in Hong Kong kommen sollen. – Die Ausrichter der Messe auf jeden Fall nicht, die hatten einfach mit einer deutlich zurück gegangenen Besucherzahl zu kämpfen, denn die vielen Besucher aus Shenzen, Dongguan und Guangzhou, nördlich der Sonderverwaltungszone Hong Kong blieben aus. Kein Wunder, berichtete doch das Fernsehen in China von terroristischen Verhältnissen und Gefahr für Leib und Leben.

Letzteres war für mich als Besucher nicht wahrzunehmen. Die South China Morning Post veröffentlichte zwar jeden Morgen Fotos von Großprotesten, doch scheinen mir viele der dortigen Ausschreitungen eher dem zu entsprechen, was rund um deutsche Bundesligaspiele der Hochrisiko-Klasse zu erwarten ist. Hinter vorgehaltener Hand erfährt man viel Zustimmung zu den Protesten, doch konsequente Ablehnung der Gewalt gegen Polizisten.

Gut besucht war die Messe dennoch und wie immer wird dort vor allem gerne groß präsentiert. Zielpublikum sind eine nicht ganz so kleine Gruppe an Superreichen aus China und weniger die in engen Apartments lebenden Hong Konger. Letztere freuen sich hingegen über immer bessere In-Ohr-Kopfhörer mit kleinen tragbaren Musikspielern.

Vor jeder Messe gilt es die Ohren zu schärfen. Wie klingt eine Trommel denn nun wirklich in einem Saal mit Granitboden?
Streaming und Downloads hin oder her, der wahre Audiophile setzt auch in Hong Kong auf Tonträger als Maß der Dinge und wie man hier schön erkennen kann, herrschte massiver Andrang.
Anne Bisson signiert ihre bandneue UHQCD, die demnächst auch zu uns nach Deutschland kommt. Das Foto beweißt, wer ein solches Lächeln hat, der braucht kein Botox gegen Falten.
Es gibt ein Live-Konzert? Mit Anne Bisson? Aber gerne. Das vorher 45 Minuten Vorträge gehalten werden und auch wirklich jeder, inklusive des Deutschen Vertriebs, auf die Bühne gerufen wird, kann ja keiner ahnen.
Klanglich war es jedoch richtig gut. Anne Bisson gehört zu denjenigen Künstlern, die auf der Bühne mit großer Selbstverständlichkeit agieren und dabei noch mit dem Publikum schäkern. Ein Lied auf Mandarin? Gerne – habe ich doch geübt.
Sony Hong Kong hat sich an das reale Lebensumfeld der Bevölkerung angepasst. Ein Teil des Messestandes simuliert einen U-Bahn-Wagon.
Die neue Verity Audio Lakmé hatte Asien-Premiere und die X-Reference-Racks von Quadraspire machen sich auch in dunklen Vorführkabinen noch gut.
Die wohl schwergewichtigste Vorführung der Messe. Begehbare Endstufen und in diesem Umfeld wirkt auch der größte Transrotor fast zierlich.
In diesem Umfeld wirken die eigentlich nicht eben zierlichen Audia Flight Endstufen sogar noch ganz kompakt.
Wer Understatement mag, der wird diese Ausführung in mattem schwarz der Audia Flight Strumento No. 1 und Strumento No. 4 lieben.

Endoskopisches Firmwareupdate!

Firmwareupdate Audia Fligth FLS 10 in Originalverpackung

Manchmal ist es schwierig allen Kundenwünschen gerecht zu werden. So haben wir einen Bestellung für einen Audia Flight FLS 10 Vollverstärker in silber erhalten und haben das Gerät auch originalverpackt am Lager. Jetzt hat Audia jedoch mit der Einführung der neuen DAC-Platine für die FLS-Serie auch eine geänderte Firmware geliefert, die eine separate Stromversorgung des USB-Empfängers möglich macht. Der Kunde möchte das Gerät jedoch unbedingt originalverpackt haben.

Was also tun? Ganz einfach. Das Gerät wird in der Schutzfolie aus seiner Holzkiste entnommen und wir nähern uns durch einen Schnitt auf der Unterseite der RJ-45 Buchse für Firmware-Updates und lassen die Stromversorgung des internen Prozessors dabei über den Laptop laufen.

Mittels eines solchen, quasi endoskopischen, Eingriffs können wir also sicher gehen, dass der Kunde ein wirklich ganz neues Gerät erhält und trotzdem auf dem aktuellsten Firmware-Stand ist.

Eine Verity Audio Fidelio zum Service-Besuch

Verity Audio Fidelio nach erfolgreichem Service bei Sieveking Sound in Bremen

Aus Süddeutschland erreichte uns ein Anruf mit der Bitte sich doch einer jetzt 14 Jahre alten Verity Audio Fidelio anzunehmen. Der Lautsprecher war Opfer eines kapitalen Verstärkerschadens geworden und ein vorherige Reparaturversuch hatte den Besitzer unzufrieden zurück gelassen. Irgendwie spielte der Lautsprecher nicht mehr wie vorher und außerdem hatte der Besitzer den Verdacht, dass der ehemals eingedrückte Hochtöner so seine Probleme hatte.

Wir organisierten den Speditionstransport nach Bremen und mussten dem Besitzer beipflichten. Der linke und rechte Lautsprecher spielten doch recht unterschiedlich, ein Hochtöner kiekste wo der andere seidig klang und der Bass klang, als hinge er hinterher.

Für den Bass konnten wir ein gematchtes Paar des direkten Nachfolgemodells mit geändertem Korb beschaffen und ein neues Paar Hochtöner war ebenfalls kein Problem. Dazu kam die Aufgabe einen neuen Frontfilz für beide Seiten zu besorgen, da der Hochtöner ja hinter dem Filz eingesetzt werden muss. Zudem müssen die Schrauben in die Frontplatte des Hochtöners eingelassen werden, was leider vom Hersteller gar nicht vorgesehen ist. Nun ja – ein Senker schafft hier Abhilfe. Das wahre Bonus-Feature war es dann, die gummierten Abdeckungen der Metallplättchen an der Front zu besorgen, damit die glatten Magnete der Frontbespannung nicht abrutschen können.

Die Fidelios spielen jetzt wieder ganz wunderbar und erinnern ein wenig an die aktuelle Verity Audio Otello. Nicht ganz so frei und luftig und etwas kritischer in der Aufstellung mit stärker gebündelter Abstrahlung, doch tonal sehr ähnlich. Nun ja – wäre ja auch Schade, wenn sich in den letzten 14 Jahren nichts getan hätte.

Sieveking Sound auf den Norddeutschen HiFi-Tagen 2019

Am vergangenen Wochenende waren wir wieder als Aussteller zu Gast bei den Norddeutschen HiFi-Tagen. Wie bereits in den letzten Jahren hatten wir unsere Tonträger im Gepäck, die im Eingangsbereich des Holiday Inn zu finden waren. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit zum ausgiebigen Stöbern in den audiophilen Klassikern und Neuheiten unseres Programms.

In Raum 345 wartete eine Kombination hochwertiger Elektronik auf hörwillige Gäste. Die Kette bestand aus dem Vollverstärker FLS10 und der Phonovorstufe Flight Phono von Audia Flight, dem Laufwerk Raven AC von TW-Acustic und einem Lautsprecherpaar Otello von Verity Audio. Verbunden haben wir das Ganze mit Kabeln und einer Netzleiste von Cardas Audio und präsentiert auf einem Rack SunokoVent 2 aus Bambus von Quadraspire. Selbstverständlich durfte auch der Quantum Noise Resonator nicht fehlen.

Auf den knapp zehn vorhandenen Hörplätze zeigten sich die Messebesucher äußerst angetan vom Gebotenen – wenngleich niemand von unserem Angebot Gebrauch machte, selbst mitgebrachte Platten zu hören. Kommen Sie im nächsten Jahr darauf zurück! Ansonsten faszinierte ganz offensichtlich das solide Laufwerk von Thomas Woschnick, das mit dem TW-Acustic Tonarm und dem Tonabnehmersystem DV DRT XV-1s von Dynavector hervorragend spielte. Auch die Otello ließ viele Besucher ein „Klingt einfach klasse!“ raunen.

Fünf Grammy-Nominierungen für Reference Recordings

 

Mit gleich fünf Nominierungen ist Reference Recordings bei der Verleihung der Grammy Awards 2019 dabei. Sie gehen an:

John Williams At The Movies
Best Engineered, Classical & Best Classical Compendium

Beethoven: Symphony No. 3; Strauss: Horn Concerto No. 1
Best Engineered, Classical & Best Orchestral Performance

Teach Me Thy Statutes
Best Choral Performance

Wir drücken die Daumen!

Meters OV-1 B zu gewinnen!

Bis zum 13. Dezember gibt das Onlinemagazin SLEAZE seinen Lesern die Möglichkeit, einen Bluetooth-Kopfhörer von Meters Music zu gewinnen. Der Meters OV-1 B setzt auf den AptX-HD-Standard zur Signalübertragung und ist unverwechselbar durch die für Meters typischen VU-Meter an den beiden Hörmuscheln.

Die Gewinnmöglichkeit gibt’s hier, das Produkt auf unserer Internetseite findet sich hier.