Sommerloch?

Sommerloch?

Wie jedes Jahr im Sommer ist es bei uns gerade ruhig. Viele unserer Kunden sind im Urlaub, auch so mancher Händler und wir haben Sommerloch. Wie gut, dass uns wenigstens unsere Lieferanten ab und an beschäftigen. Gestern trudelte bei uns eine überschaubare Menge Kartons ein – versehen mit einem unendlich langen Lieferschein. Die Kolleginnen hatten auf jeden Fall viel zu sortieren. Und wir nutzen jetzt die Zeit, um uns zahlreiche neue Artikelbezeichnungen einzuprägen…

Was genau uns da so auf Trab hielt, sehen Sie bald auf unserer Website!

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Masteringlegende Stan Ricker ist tot

Masteringlegende Stan Ricker ist tot

Es ist glücklicherweise selten, dass man über den Tod von Menschen schreiben muss, die man selbst gekannt hat. Stan Ricker war für mich einer dieser Menschen, deren Legende mir lange vor einem Zusammentreffen bekannt war. Als ich ihn auf der CES 2005 dann zum ersten Mal traf, war ich sehr angetan vom freundlichen älteren Herren mit der guten Laune, der bereitwillig für jedes Foto ein Lächeln fand und auch mir Jungspund offen begegnete.

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„Die Seele der Musik stirbt“

Philipp Krohn schreibt in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über die Veränderungen im Musikmarkt durch Streaming. Ein Ausschnitt:

„Streaming wäre ja toll, wenn es gut bezahlt wäre“, sagt Ekimas, Bassist und Produzent der „Erdmöbel“, einer der spannendsten zeitgenössischen deutschen Popbands. „Die Leute sagen, es wurde noch nie so viel Geld für Musik ausgegeben wie durch Streaming. Das ist mir aber egal, wenn es nicht beim Musiker ankommt.“ Das jüngste Album seiner Band habe etwa genauso viel Resonanz über Streaming wie über physische CDs erhalten. Die Einnahmen dagegen lagen weit auseinander: Die CD-Verkäufe reichten so eben, um die Produktion zu finanzieren, vom Streaming blieb ein Kleckerbetrag übrig. Dabei gehört den Musikern durch ihr eigenes Label ihre Musik ganz allein – anders als vielen anderen.

„Viele Musiker sind so intelligent, dass sie auch etwas ganz anderes machen könnten. Viele nehmen schon jetzt finanzielle Einbußen in Kauf“, sagt Ekimas. Er sieht die Kunst bedroht. „Der Nachwuchs wird nicht mehr Musik machen können“, befürchtet er. Große Stars werde es weiterhin geben, auch Singleaufnahmen von Casting-Musikern. Aber der kreative Mittelstand, zu dem er sich zählt, werde wegbrechen. Aufwendige Produktionen könnten bald der Vergangenheit angehören. „Wenn es existenziell wird, kann man nur noch auf Demo-Level aufnehmen.“

Der ganze Artikel ist auf faz.net abrufbar unter diesem Link.